Meta Modelling of Concrete Textual Syntax Patterns

Aus SDQ-Institutsseminar
Vortragende(r) Thomas Heinen
Vortragstyp Masterarbeit
Betreuer(in) Lars König
Termin Fr 13. März 2026, 11:30 (Raum 010 (Gebäude 50.34))
Vortragssprache Deutsch
Vortragsmodus in Präsenz
Kurzfassung Modellgetriebene Entwicklung erlaubt es, Abstraktionen zu erstellen, und macht damit komplexe Domänenlogik beherrschbar. Textuelle Sprachen bieten Softwareentwicklern eine intuitive Möglichkeit, Modelle zu beschreiben und in ihren Workflow zu integrieren: Der bevorzugte Texteditor kann regulär weiterverwendet werden, und durch vertraute Versionskontrollsysteme wie Git kann wie gewohnt mit anderen Entwicklern zusammengearbeitet werden. Generische textuelle Sprachen sind häufig nicht ausdrucksstark genug und somit nur schwer verwendbar für Menschen. Für jedes verwendete Metamodell eine eigene domänenspezifische Sprache (DSL) zu erstellen, behebt dieses Problem zwar, erfordert jedoch einen erheblichen Aufwand. In dieser Arbeit präsentieren wir einen Ansatz, der es Sprachdesignern und Metamodell-Experten erlaubt, eine gegebene generische textuelle Sprache um metamodellspezifische Sprachkonstrukte zu erweitern. Diese Konstrukte machen die Sprache deutlich verständlicher für Entwickler, ähnlich wie eine DSL, benötigen aber einen deutlich geringeren Wartungsaufwand. Wir testen unseren Ansatz mithilfe einer von Vector Informatik entwickelten DSL. Unsere Evaluierung zeigt, dass unser Ansatz mächtig genug ist, um alle metamodellspezifischen Sprachkonstrukte aus der besagten DSL abzubilden.