Richtlinien für die Verwendung „generativer KI“ in der Lehre bei SDQ
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Die Verletzung dieser Richtlinien kann als Täuschungsversuch gewertet werden, und kann zu Nichtbestehen der Prüfung (Note 5,0) führen.
Die aktuellen Richtlinien der Fakultät für Informatik gelten für alle Ausarbeitungen, die bei SDQ angefertigt werden.
Bachelor- und Masterarbeiten
Wie in den Fakultäts-Richtlinien erwähnt, sollte die Verwendung von „generativer KI“ dokumentiert werden. Wir unterscheiden dabei zwischen drei Fällen:
- Rechtschreibung, Grammatik, Stil und Übersetzung
- Benutzung von „generativer KI“ für das Überprüfen oder Verbessern eines Textes muss nicht dokumentiert werden
- Text- oder Bilderzeugung
- Studierende müssen die Generierung von Inhalt, der in der Ausarbeitung enthalten ist, dokumentieren
- Die Dokumentation sollte das verwendete System, Sprachmodell und, falls möglich, die „Prompt-Engineering-Technik“ beinhalten
- Die Dokumentation der Eingabe- und Ausgabetexte ist nicht notwendig
- Die Dokumentation sollte bevorzug in einem eigenen Absatz auf derselben Seite wie die Selbständigkeitserklärung erscheinen
- Teil der Forschung
- „Generative KI“ kann in unterschiedlichen Abschnitten des Forschungsprozesses verwendet werden, z.B. Literaturrecherche, Code-Generierung oder Datenanalyse. Die o.g. Richtlinien müssen dabei eingehalten werden.
- Die Verwendung muss, wie bei anderen Werkzeugen auch, dokumentiert werden, um Transparenz und Reproduzierbarkeit sicherzustellen
- Die Dokumentation sollte das verwendete System, Sprachmodell und, falls möglich, die „Prompt-Engineering-Technik“ beinhalten
- Eingabe- und Ausgabetexte sollten im Anhang der Arbeit oder in zusätzlichen elektronischen Ablagen dokumentiert werden
- Die Dokumentation kann z.B. im Abschnitt Verwendete Werkzeuge oder Struktur der Evaluation erfolgen
In jedem Fall bleiben die Studierenden für ihre Arbeit verantwortlich. Dies gilt auch für die Teile ihrer Arbeit, die mithilfe von KI erstellt oder von ihr beeinflusst wurden.
Tipps für die Verwendung von „generativer KI“ bei wissenschaftlichem Schreiben
- Generierten Text redigieren mit besonderem Augenmerk auf die Verwendung von Adjektiven. Überprüfen, ob der Inhalt der Aussage mit der eigenen Absicht übereinstimmt.
- Wie bei handgeschriebenem Text auch, empfiehlt es sich, blumige Adjektive zu entfernen, falls sie den Text zu subjektiv und unsachlich erscheinen lassen oder unnötig sind. Man sollte z.B. nicht von einem umfassenden Überblick sprechen, wenn man dies nicht nachweisen kann, sondern diese Einschätzung den Lesenden überlassen.
- Wie bei handgeschriebenem Text auch, sollte der Text keine wohlklingenden Worte enthalten, die nicht im aktiven Wortschatz des/der Autors/in sind. Vor allem sollte man es vermeiden, Worte zu verwenden, deren Bedeutung man nicht kennt.
- Stand 2026 nutzen die Modelle zu häufig "rather than"-Formulierungen, die oft einfach weggelassen werden können.
Richtlinien für „Prüfungsleistungen anderer Art“, z.B. Abschlussaufgaben der Vorlesung „Programmieren“
- Bei Prüfungsleitungen anderer Art legt die Übungsleitung Richtlinien fest. Falls die Nutzung „generativer KI“ in einer Veranstaltung erlaub ist, muss die Verwendung ebenso wie bei Abschlussarbeiten dokumentiert werden.j
- In der Vorlesung „Programmieren“ gelten generierte Artefakte (z.B. Code) als unerlaubte Hilfsmittel. Es ist erlaubt, sich Erklärungstexte zu allgemeinen Konzepten (z.B. Polymorphie) oder zu Java als Sprache generieren zu lassen. Weitere Richtlinien finden sich im Foliensatz
00.3_Organisatorischim Abschnitt „Verwendung generativer KI“. Alle eingereichten Artefakte müssen von den Studierenden selbst geschrieben sein. Die Verwendung einfacher Vervollständigungsmechnismen in Programmierumgebungen (IDEs) ist gestattet. Im Zweifel bitte eine Frage im ILIAS-Forum stellen.