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Semantische Suche

Freitag, 9. Januar 2026, 11:30 Uhr

Ort: Raum 010 (Gebäude 50.34)

Concept of a Migration Process from a Database-Based Device Type Configuration System to a Model-Driven System
Vortragende(r) Malte Püschner
Vortragstyp Masterarbeit
Betreuer(in) Thomas Weber
Vortragssprache Deutsch
Vortragsmodus in Präsenz
Kurzfassung Automation is used in factories to reduce manual labor. With an increasing level of automation, more and more devices are used to act, measure, and control the factory. Multiple vendors offer various device types with different functionalities; for example, motors for moving conveyor belts, sensors like light barriers, controllers to implement a specific behavior, and interface devices used to connect all devices and to reduce wiring.

To enable the concurrent use of products of different vendors, they communicate with standardized protocols. To program a controller, an engineering tool is used to describe the topology of the system such that the programmer of the controller knows how to access data received from and how to send data to different devices. Device configuration files are imported into the engineering tool to provide information about the process data a device sends and expects to receive, about parameters that can be used to alter the behavior of a device, and about what diagnostic data the controller can expect from a device.Those configuration files are dependent on the protocol that is used for communication. One device type can support multiple protocols; therefore, multiple configuration files need to be provided for that device type. Since such configuration files can easily exceed thousands of lines in length, it is not efficient to write them by hand. Therefore, typically a generator is used to generate the configuration files based on some kind of description of the device type. We call the process of describing device types device type configuration and the system that is used for the process device type configuration system (DTCS). We propose a migration process from a database-based DTCS to a multi-level modeling DTCS. First, we analyze an industrial database-based DTCS to derive requirements for a DTCS. Then we present our migration process, which results in an FMMLx multi-level model with six levels. We evaluate the migration process with an expert survey. A model-driven approach enables model checking and consistent device types. Multi-level models enable the reuse of parts of the domain specific language.

Freitag, 23. Januar 2026, 11:30 Uhr

Ort: Raum 010 (Gebäude 50.34)

The Role of Context in Automated Requirements-to-Requirements Traceability Link Recovery
Vortragende(r) David Bauch
Vortragstyp Masterarbeit
Betreuer(in) Dominik Fuchß
Vortragssprache Deutsch
Vortragsmodus in Präsenz
Kurzfassung Beim Aufbau großer Softwaresysteme müssen Entwickler und Requirements-Ingenieure eine Vielzahl unterschiedlicher Softwareanforderungen im Blick behalten. Um die Komplexität der Verwaltung dieser Anforderungen zu vereinfachen, können Traceability-Links verwendet werden, um Beziehungen zwischen Anforderungen explizit zu machen. TraceLinks sind ein wichtiges Werkzeug für viele Aufgaben im Bereich Software-Engineering, wie zum Beispiel die Analyse von Änderungsauswirkungen oder die Sicherstellung der Konsistenz sowie die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften. In vielen Softwareprojekten sind Traceability-Informationen nicht verfügbar, da die manuelle Erstellung von Trace-Links arbeitsintensiv, fehleranfällig und kostspielig ist. Daher werden automatisierte Tools untersucht, mit denen Trace-Links aus bestehenden Softwareprojekten zurückgewonnen werden können. Neuere Entwicklungen in diesem Bereich nutzen große Sprachmodelle (LLMs) für die Aufgabe der Rückgewinnung von Trace-Links (TLR). LLMs verfügen zwar über ein breites Weltwissen, das während ihres Trainings kodiert wird, ihnen fehlt aber in der Regel das projektspezifische Wissen, das erforderlich ist, um die Anforderungen eines Softwareprojekts vollständig zu verstehen. Diese Arbeit schlägt die Verwendung von Kontext für LLM-basierte TLR zwischen Anforderungen vor, um diese Lücke zu schließen. Es werden drei Arten von Kontext untersucht, um die Leistung der automatisierten TLR zwischen Anforderungen zu verbessern. Die erste Art ist die automatisierte Umschreibung von Anforderungen, um die Wahrscheinlichkeit einer semantischen Ähnlichkeit zwischen verwandten Anforderungen zu erhöhen. Zweitens wird die Verwendung von Anforderungen als Kontext untersucht, um dem Modell neben den Anforderungen eines Trace-Link-Kandidaten einen breiteren Einblick in projektspezifische Informationen zu geben. Schließlich werden projekt-externe Trace-Link-Beispiele als Kontext verwendet, um ähnliche Anforderungskonstellationen zwischen verschiedenen Projekten zu nutzen. Diese letzte Kontextart ist die erste Implementierung von dynamischem Few-Shot-Prompting für LLM-basiertes TLR. Die Verwendung von Kontext wird im Vergleich zu einem Basissystem bewertet, das keine Kontextinformationen verwendet. Es zeigt sich, dass die Verwendung von Kontext einen geringen, aber insgesamt positiven Effekt auf die TLR-Leistung hat, wenn Anforderungsumschreibungen oder externe Trace-Links verwendet werden. Die Verwendung zusätzlicher Anforderungen als Kontext hat einen leicht negativen Effekt auf die Gesamtleistung von TLR. Es zeigt sich, dass der Effekt des Kontexts auf die TLR-Leistung je nach dem Projekt, in dem die Aufgabe ausgeführt wird, sowie je nach verschiedenen Parametern, die für jeden Kontexttyp einzigartig sind, variiert.
Transformation of Xbase Expressions to Relational Query Operations
Vortragende(r) Nils Lambertz
Vortragstyp Masterarbeit
Betreuer(in) Lars König
Vortragssprache Englisch
Vortragsmodus in Präsenz
Kurzfassung In view-based Model-Driven Software Development, developers use views to work with existing models of a system. View definition languages with reference expressions are used for dynamic view generation. Existing solutions often lack ease of use or do not support bidirectional model transformations. We define a set of reference operators and implement a prototype by extending the NeoJoin view definition language. We leverage Triple Graph Grammars (TGGs) to enable bidirectional and incremental model transformations. Our case study demonstrates that ten out of twelve transformations produced the correct result. The two deviations are attributed to limitations of external libraries and our prototype. The evaluation indicates that our concept can be extended with additional reference operators, but more research into conflict resolution and TGG constructs is required.

Freitag, 23. Januar 2026, 14:00 Uhr

Ort: Raum 348 (Gebäude 50.34)

Pi-RAMSES: A Platform-Independent Research Framework for Self-Adaptive Systems
Vortragende(r) Saad Masood
Vortragstyp Masterarbeit
Betreuer(in) Raffaela Mirandola
Vortragssprache Englisch
Vortragsmodus in Präsenz
Kurzfassung This thesis proposes Platform-Independent RAMSES (Pi-RAMSES), a comprehensive research framework that evolves the legacy prototype into a robust, automated system.

The primary objective is to standardize the engineering lifecycle and extend the system’s reusability from the application level to the infrastructure level. The solution is evaluated using the Goal-Question-Metric (GQM) methodology, validating three core pillars: Standardization, Integration, and Reproducibility. The work introduces a Three-Layer Configuration Architecture to decouple infrastructure from experimental variables. As a key contribution, RAMSES Kubernetes Instantiation (RAMSESKube) is developed as the Kubernetes-native instantiation of Pi-RAMSES, utilizing abstract interfaces to bridge the gap between the imperative MAPE-K logic and the declarative orchestrator.

Freitag, 13. Februar 2026, 11:30 Uhr

Ort: Raum 010 (Gebäude 50.34)

Erstellung einer Regelabdeckung für Modelltransformationen in Tests
Vortragende(r) Mücahid Yenigün
Vortragstyp Masterarbeit
Betreuer(in) Erik Burger
Vortragssprache Deutsch
Vortragsmodus in Präsenz
Kurzfassung Im Testprozess liegt der Fokus der Anwender häufig auf einzelne Transformationsregeln oder spezifische Testmodelle. Dadurch fehlt sowohl die Nachvollziehbarkeit ihrer eigenen Testaktivitäten als auch eine fundierte Analyse des übergeordneten Testzustands. Infolge dieser eingeschränkten Transparenz verändern sich die Regelabdeckungen eines Regelmodells im Verlauf der Testschritte, wenn entwickelte oder modifizierte Modelltransformationen Einfluss auf die bestehende Regelabdeckung nehmen. Eine konsistente und kontinuierliche Bewertung dieser Veränderungen ist im Testprozess nicht immer möglich.

Diese Arbeit adressiert die beschriebene Problematik durch die Einführung eines datengetriebenen Test-Monitorings als Gray-Box-Ansatz mit geringer Abhängigkeit von der kon- kreten Implementierung. Das vorgestellte Konzept besteht aus drei Phasen: Datenerfassung, Datenpersistenz und Datenvisualisierung. In der ersten Phase wird die Regelabdeckung einzelner Modelltransformationen erfasst. In der zweiten Phase werden diese Regelabdeckungen in einer zeitreihentauglichen Datenbank gespeichert. In der dritten Phase werden die gespeicherten Daten mithilfe der Metrik des Regelabdeckungsgrads sowie weiterer Kennzahlen in verschiedenen Dashboards visualisiert. Die grafischen Darstellungen dienen der Orientierung und Analyse des Testzustands eines Regelmodells und liefern Indikatoren zur gezielten Verbesserung der Regelabdeckung.

Das datengetriebene Test-Monitoring ist in der Praxis anhand der modellbasierten Elektrik-/Elektronik-Entwicklungsumgebung PREEvision evaluiert worden. Als Datenbasis haben ein vollständiges Testpaket sowie nahezu sämtliche Testfälle eines Regelmodells gedient. Die in verschiedenen Dashboards dargestellten Visualisierungsergebnisse haben die Grundlage der Evaluation gebildet, sodass die gesamte Systeminfrastruktur ganzheitlich betrachtet werden konnte. Die Ergebnisse sind aus unterschiedlichen Perspektiven analysiert und mit Referenzberechnungen verglichen worden, die auf derselben logischen Grundlage wie die Visualisierungen basiert haben. Das System hat sowohl abgedeckte als auch nicht abgedeckte Regeln zuverlässig identifiziert und daraus korrekt die Metrik des Regelabdeckungsgrads eines Regelmodells abgeleitet. Sämtliche Dashboards haben konsistente und fachlich korrekte Endergebnisse ihrer jeweiligen Visualisierungen geliefert. Dadurch ist die Nachvollziehbarkeit der Testaktivitäten gewährleistet worden und es haben potenzielle Indikatoren zur Verbesserung der Regelabdeckung abgeleitet werden können. Auf diese Weise hat sich die Anzahl nicht abgedeckter Regeln schrittweise reduziert oder der Regelabdeckungsgrad ist gesteigert worden. Das Feedback an die Anwender ist in nahezu allen Dashboards innerhalb relativ kurzer Antwortzeiten erfolgt, lediglich in einem Einzelfall hat die Rückmeldezeit im akzeptablen Bereich gelegen.

Freitag, 13. Februar 2026, 12:40 Uhr

Ort: Raum 010 (Gebäude 50.34)

Overlapping Techniques for Traceability Link Recovery
Vortragende(r) Julian Epple
Vortragstyp Bachelorarbeit
Betreuer(in) Jan Keim
Vortragssprache Deutsch
Vortragsmodus in Präsenz
Kurzfassung While many Traceability Link Recovery approaches have been proposed, they often struggle with inconsistent performance or practical limitations, including the need for training data in machine-learning-based methods. This thesis investigates a new automated TLR approach that combines multiple existing techniques to leverage their strengths and reduce individual weaknesses. Two combination strategies are explored and empirically evaluated.